Maklerverträge und Provisionsansprüche von Maklern

 

Die gesetzlichen Regelungen zum Maklerrecht im Bürgerlichen Gesetzbuch (§§ 652, 653, 654 BGB) sind dürftig. Das Maklerrecht ist wegen der nur geringfügigen gesetzlichen Regelungen weitestgehend Richterrecht. Dieser Umstand macht den Umgang mit dem Maklerrecht schwierig, zumal die Instanzgerichte regional unterschiedlich entscheiden können und nicht auf eine klare gesetzliche Regelung zurückgegriffen werden kann.

 

 

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Auch dem erfahrenen Praktiker bereitet es häufig Schwierigkeiten, festzustellen, ob eine Provision verdient worden ist oder nicht: Beispielhaft kommt es nicht allein darauf an, ob ein Objekt per Exposé angeboten worden ist, eine Besichtigung erfolgte oder Pläne übermittelt wurden, wenn der Makler keine ursächliche Nachweis- und/oder Vermittlungstätigkeit erbracht hat. Die Feststellung eines Provisionsanspruches ist häufig schwierig und immer eine Frage des Einzelfalls. Insoweit ist Kenntnis des Maklerrechts ebenso wichtig wie eine fundierte Beratung über die Aussichten, den Anspruch erfolgreich durchzusetzen oder abzuwehren.

 

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